Heilpädagogisches Zentrum (HPZ) gibt bei der Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit Weiden Einblicke in die tägliche Arbeit – Laura Hösl bestes Beispiel, wie man einen Beruf mit Erfüllung findet  

Irchenrieth/Weiden. Eine für das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) Irchenrieth weitere erfolgreiche Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit Weiden ist Samstag in der Max-Reger-Halle über die Bühne gegangen. Natürlich war auch das HPZ mit einem Team wieder vor Ort, um junge Menschen für die Arbeit in seiner Einrichtung zu begeistern. „Unser Messeteam führte weit über 100 positive Gespräche mit interessierten Jugendlichen“, zieht Ausbildungsleiter David Woldrich eine mehr als positive Bilanz.

Besonders gute Einblicke in die tägliche Arbeit gaben die Auszubildenden Philipp, Karina, Sandra, Emely, Anna und Laura. Zusätzlich unterstützt wurden sie von Felix und Robert aus der Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie dem Ausbildungsleiter. „Ein echter Renner waren auch dieses Jahr wieder unsere HPZ-Taschen, die zusätzlich mit HPZ-Socken bestückt waren“, freut sich Woldrich.

Neben den interessierten Jugendlichen waren am HPZ-Messestand auch viele Abteilungsleiter, Kerstin Hirtsch (Vorsitzende des Betriebsrates), Personalleiter Martin Neuhaus und HPZ-Vorstandsvorsitzender Christian Stadler anzutreffen. „Unser Dank gilt der Agentur für Arbeit Weiden für die hervorragende Organisation der tollen Veranstaltung“, so Woldrich weiter.

In der Tat war die Ausbildungsmesse ein hervorragendes Event: Denn rund 6000 Besucher, Jugendliche und ihre Eltern, nutzten die 19. Ausbildungsmesse, um sich über berufliche Perspektiven zu informieren. Auf insgesamt 5000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, inklusive Außenbereich, präsentierten sich die Aussteller aus Handwerk, Industrie, Handel sowie Institutionen.

Im Mittelpunkt stand beispielhaft der Weg von HPZ-Mitarbeiterin Laura Hösl. Sie war vor vier Jahren selbst Besucherin der Messe und damals noch ohne klare Vorstellung. „Ich wusste nur, dass ich ein Freiwilliges Soziales Jahr machen möchte“, erinnerte sie sich. Erst vor Ort lernte sie den Beruf des Heilerziehungspflegers am Irchenriether Messestand kennen. Entscheidend für ihr „Ja“ zum HPZ seien die Offenheit und das direkte Zugehen des HPZ-Teams gewesen.

Heute arbeitet Hösl fest im HPZ, betreut Menschen mit Autismus und hat ihre berufliche Richtung entdeckt. „Ich habe meine Erfüllung gefunden“, erklärte sie rückblickend. Parallel bildet sie sich weiter und absolviert ein Fernstudium der Sozialen Arbeit. Ihr Ziel: Künftig als Sozialarbeiterin im HPZ tätig zu sein. Unterstützt wurde sie dabei von Ausbildungsleiter Woldrich, der betonte: „Ich durfte Laura bis zu ihrem Abschluss begleiten und bin froh, dass sie bei uns geblieben ist.“