Heilpädagogisches Zentrum (HPZ) Irchenrieth verabschiedet Schüler, die 2026 erfolgreich ihren Abschluss absolvierten – Ereignisreiche Zeit mit vielen Höhen und Tiefen geschafft
Irchenrieth/Flossenbürg. Das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) Irchenrieth weiß um den Wert und die Wichtigkeit seiner Auszubildenden. Daher setzt es in den letzten Jahren verstärkt auf den eigenen Nachwuchs – ein Weg, der sich lohnt. Das wurde am Montagvormittag einmal mehr als deutlich, als Ausbildungsleiter David Woldrich bei einer Feierstunde im Museumscafé Flossenbürg, wo zum fünften Mal in Folge die Azubis, die ihren Abschluss erfolgreich abgelegt hatten, verabschiedet wurden.
Wieder einmal wurde dabei deutlich, dass das HPZ die richtige Entscheidung getroffen hat. Nachdem 2026 von den zwölf Absolventen zehn in eine Festanstellung übernommen werden, beläuft sich die Gesamtanzahl nun insgesamt auf 59. „Heilerziehungspfleger, Erzieher und Heilerziehungspflegehelfer – es sind drei Ausbildungen und drei unterschiedliche Wege gewesen. Aber Ihr hattet ein gemeinsames Ziel, das Ihr alle erreicht habt“, sagte Woldrich in seiner ersten Verabschiedungsrede als Ausbildungsleiter.
Sicherlich liege eine Zeit mit vielen Höhen, aber auch einigen schweren Momenten hinter den Auszubildenden. Jeder hätte hier seine ganz eigenen Erfahrungen im Kopf. „Das Wichtigste hierbei ist jedoch, dass Ihr alles gemeistert habt und stolz auf Euch sein könnt“, so Woldrich. Zusammen mit HPZ-Vorstandsvorsitzenden Christian Stadler, seiner Stellvertreterin Brigitte Krause, den Aufsichtsräten Helmut Brandl und Michaela Jung, den Betriebsrätinnen Kerstin Hirsch und Lara Montemayor, dem Vorsitzenden der Jugendausbildungsvertretung (JAV), Felix Bäumler, sowie den Abteilungsleitern zeichnete Woldrich die zwölf Absolventen aus. Zehn von ihnen werden dem HPZ die Treue halten. „Mit dem heutigen Tag hört das Lernen nicht auf — es geht nur anders weiter“, gab der Ausbildungsleiter den Absolventen mit auf den Weg.
In der Ausbildung hätten sie viele Erfahrungen gesammelt, doch nun gehe es darum, Gelerntes umzusetzen und Entscheidungen zu treffen. „Verantwortung übernehmen für die Menschen, die Ihr begleitet und Entscheidungen treffen, die Euch niemand abnimmt. Doch nun habt Ihr die Möglichkeit, mitzugestalten und die Verantwortung zu übernehmen, die Ihr Euch verdient hat.“, sagte Woldrich. Den Mentoren dankt er für ihre Geduld, die ehrlichen Rückmeldungen und die Zeit für ein offenes Ohr. „Glaubt mir, Ihr hat die Einstellung und Arbeitsweise unserer Lehrlinge vorgelebt und positiv geprägt.“
Aufsichtsratsvorsitzender Brandl beglückwünschte die Absolventen zum einen zum bestandenen Abschluss und zum anderen zum Erwerb von „viel Wissen und Können in den letzten Jahren“. Nicht zu vergessen sei die Tatsache, dass die menschliche Komponente im Umgang mit den HPZ anvertrauten Menschen vorangebracht worden sei. „Wir seitens des HPZs haben und werden weiterhin das Umfeld schaffen, damit Sie Ihre Arbeit leisten können“, versprach Brandl.
Vorstandsvorsitzender Stadler setzt weiterhin auf eigene Nachwuchskräfte im Unternehmen und sprach von einem ungemein hohen Stellenwert, die sie einnehmen würden. „Wir haben Einiges investiert, um ihnen gute Rahmenbedingungen für ihre Ausbildung zu schaffen“, sagte er. Sein Dank und sein Lob galt neben den Absolventen auch den Mentoren sowie dem Ausbildungsleiter. Stadler freute sich besonders, dass zehn von zwölf Auszubildenden dem HPZ erhalten bleiben – ein Trend der letzten Jahre, der sich fortsetze.
„In den letzten fünf Jahren haben wir fast 80 Prozent unserer Lehrlinge fest übernommen. Das ist einer der Gründe, warum sich das HPZ so enorm und erfolgreich entwickelt hat“, so der Vorstandsvorsitzende. Den Absolventen wünschte er, nicht das „Miteinander füreinander“ aus den Augen zu verlieren. Stadler: „Wir sehen uns als Team und sind für unsere betreuten Menschen und Kollegen stets da!“















