Oberpfälzer Bezirksarbeitskreis feiert Jubiläum und blickt selbstbewusst in die Zukunft – Interessen der Beschäftigten werden in vielerlei Hinsichten vertreten

Irchenrieth/Flossenbürg. Es ist ein besonderer Anlass gewesen: Der Bezirksarbeitskreis der oberpfälzer Werkstatträte hat vor kurzem auf sein 20-jähriges Bestehen zurückgeblickt. Dieses Jubiläum wurde in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und im Museumscafé des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Irchenrieth gebührend mit zahlreichen Gästen gefeiert.

Im Mittelpunkt dabei standen vor allem die Menschen, die sich seit vielen Jahren für die Belange der Beschäftigten in den Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzen. Der Bezirksarbeitskreis ist dabei eine wichtige Stimme der Werkstatträte in der Oberpfalz.

In ihren Grußworten würdigten Vertreter aus der Politik, wie CSU-Landtagsabgeordneter Dr. Stephan Oetzinger, Bezirkstags-Vizepräsident Lothar Höher oder die Leiterin der oberpfälzer Bezirkssozialverwaltung, Dr. Marje Mülder, unisono die wertvolle Arbeit der Werkstatträte und ihr unermüdliches Engagement für mehr Mitbestimmung und Teilhabe.

Der neue Bezirkssprecher der Werkstatträte, Ingo Kraus, hieß zahlreiche Gäste willkommen und gab einen Einblick in die Arbeit und Aufgaben des Bezirksarbeitskreises.

Der neue Bezirkssprecher der Werkstatträte, Ingo Kraus, hieß zahlreiche Gäste willkommen und gab einen Einblick in die Arbeit und Aufgaben des Bezirksarbeitskreises.

Neben dem „offiziellen Teil“ wurde natürlich auch kräftig gefeiert. Für Stimmung und gute Laune sorgten dabei die Inklusionsband „Lustige Quertreiber“ aus Schwandorf und die Irchenriether Tanzgruppe „Best Party“. Viele gute Gespräche wurden geführt und Erinnerungen an die vergangenen Jahre ausgetauscht.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich viel entwickelt. Die Werkstatträte machen sich für die Anliegen der Beschäftigten stark, sprechen Probleme an und bringen Verbesserungsvorschläge ein. Dabei geht es u. a. um Arbeitsbedingungen, Mitbestimmung, Entgelt, Teilhabe und den respektvollen Umgang miteinander. Der Bezirksarbeitskreis bietet den Werkstatträten die Möglichkeit, sich auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben und gemeinsam Forderungen zu entwickeln.

Dadurch können die Interessen der Beschäftigten auch über einzelne Werkstätten hinaus vertreten werden. Das Jubiläum war für die oberpfälzer Werkstatträte nicht nur Anlass für einen Rückblick, sondern Ansporn nach vorne zu blicken, denn auch in der Zukunft bleiben die Herausforderungen groß.

Ziel des Arbeitskreises ist es, auch weiterhin dafür zu sorgen, dass die Stimmen der Beschäftigten gehört werden. Mitbestimmung, Selbstvertretung und Teilhabe werden gerade in den kommenden Jahren wichtige Themen bleiben. Die Jubiläumsfeier machte deutlich: Die Werkstatträte sind eine starke Stimme – und diese Stimme soll auch in Zukunft gehört werden.